Corona/Krebs – Wahrheit und Wissenschaft

Der Virologe Dr. Christian Drosten war am 24.4. in der ZIB 2. Armin Wolf hatte die Ehre und es war ihm anzusehen, wie begeistert er war, dass es ihm gelang, ein Interview mit ihm zu führen.

Und ja, alles, was Herr Dr. Drosten sagte, war schlüssig, sehr verständlich, einfach ausgedrückt, nicht überheblich – wie viele Menschen in den sozialen Medien bemerkten, bescheiden und sehr sympathisch.

Ja so ist es – spätestens jetzt wissen wir, wie es wirklich ist.

Aber tun wir das wirklich?

Zur Zeit kann ich diese Beeindruckbarkeit gut an mir selbst beobachten – ich höre ein Interview – z.B. jenes von Dr. Drosten und denke – aha, ja sehr schlüssig, eigentlich klar, wenngleich ich bereits mit einem kritischen Ohr zuhöre. Dann höre ich eines von Dr. Wodarg oder vom sehr sympathischen Dr. Arvay, vom klugen, warmherzigen Dr. Bhakdi…. alles sehr schlüssig.

Was soll ich glauben?

Ich gestehe, bei mir ist die Entscheidung schon vor längerer Zeit gefallen.

Auch an Krebskranke wird eine wissenschaftliche Wahrheit herangetragen – Operation, Chemotherapie, Bestrahlung, Immuntherapie…- das sind die Mittel, mit welchen man den Krebs bekämpft.

Die auf wissenschaftlichen Studien beruhenden Fakten werden mit der gleichen Überzeugungskraft an Menschen herangetragen, wie jetzt die Notwendigkeit einer Impfung, die uns von der drohenden Corona Gefahr befreien wird.

Tausende PatientInnen kommen so gebrieft, man könnte auch sagen, beeinflusst, gar nicht auf die Idee, einen anderen Weg zu gehen, auch weil dieser eine von allen Seiten unterstützt wird. So wird davon ausgegangen, dass, wenn man einen schulmedizinischen Weg geht, man überleben will, sonst gibt man auf. Wir werden vom System unterstützt, indem die Krankenkassen die Kosten für schulmedizinische im Gegensatz zu alternativmedizinischen Methoden übernehmen, die Ärzte uns zugewandt bleiben, die Verwandten beruhigt sind.

Alles andere – wie beispielsweise hochdosierte Vitamine, Nahrungsergänzungsmittel, eine Ernährungsumstellung, psychologische Unterstützung…. kann man zusätzlich gerne machen, aber doch nicht alleine.

Ebenso gibt es in der Krebstherapie AlternativmedizinerInnen, die ganz und gar die Schulmedizin ablehnen. Auch sie berufen sich auf Studien und Erfahrungen, wenn sie beispielsweise sagen, dass die Chemo mehr Schaden anrichtet als sie Gutes tut. Auch hier eine große Überzeugungskraft, die unseren Blick fokussiert und dadurch blenden kann. Ja so ist es. Ganz klar.

Vor 22 Jahren habe ich 3 Tage nach meiner ersten Krebsdiagnose einen Chirurgen, seines Zeichens eine Berühmtheit auf dem Gebiet von Brustkrebs kontaktiert.

Auf meine Frage, ob ich meinen niedrig malignen Brustkrebs beobachtend (wait and watch), mit einer homöopathischen Therapie und Ernährungsumstellung begleiten könnte, sagte er mit einem tiefen Augen-verdrehenden Seufzer: „Sie haben Krebs!“ und weiter in ungefähr: „Jetzt nehmen wir Ihnen mal die Brust ab, dann sind Sie körperlich geheilt und dann können Sie sich um Ihre Psyche kümmern.“

Glücklicherweise war dieser Chirurg menschlich so unzumutbar, dass eine Behandlung bei ihm nicht in Frage kam.

Aber: es war beeindruckend – es gibt nur diese Möglichkeit, so die Botschaft – State of the Art, nach Stand der Wissenschaft – ist die Ablatio die einzig korrekte Vorgehensweise.

Im Übrigen änderte sich der Stand der Wissenschaft innerhalb von 3 Monaten und so sollte mir, der damals 41-jährigen,  nicht nur die eine sondern auch die andere Brust abgenommen werden – ein 9- stündiger Aufbau sei leicht zu machen (!). Auch die Eierstöcke sollten mir entfernt werden und die jahrelange Einnahme von Tamoxifen, einem Hormonsuppressivum, das mich in einen sofortigen Wechsel gebracht hätte, sei – State of the Art – auch indiziert, so sagte man mir. Sicher ist sicher!

Es ging anders! Und ich fand einen Chirurgen, der mir die Brust beließ und mit liebenden Händen den Tumor entfernte und mir damit ermöglichte, noch 20 Jahre mit meiner Brust zu leben.

Was ich sagen will: Letztlich geht es nicht darum, ob jemand über Überzeugungskraft verfügt. Über eine solche verfügen, man verzeihe mir den Vergleich, Herrscher aller Zeiten. Sie verblendeten den Geist der Menschen und es brauchte lange Zeit, um drauf zu kommen, welch´ tödlichem Irrtum man aufsaß.

Es geht auch nicht (nur) darum, dass eine Theorie schlüssig ist. In sich sind viele Theorien schlüssig – Chemotherapie tötet die Krebszellen und lässt uns überleben, so die von mir zugegeben verkürzt wieder gegebene einleuchtende Theorie. Und das tut sie in vielen Fällen auch. Darüber hinaus stellt sich jedoch die Frage, unter welchen Bedingungen sie auch nachhaltig heilsam wirkt, oder ob sie nicht im Gegenteil die Voraussetzungen schafft, dass dadurch ein neuerliches Krebsgeschehen verursacht wird. Darüber schweigt meines Wissens die etablierte Wissenschaft.

Auch wird nur das Zellgeschehen betrachtet, nicht das Umfeld, sei es das biologische, das individuelle, das psychische, wie auch das der Beziehungen, in welchen der Mensch lebt. Ebenso wird jetzt bezüglich Corona nur auf der Ebene des Virus gesprochen. Der Gesamtkontext – der Einfluss der Immunabwehr und wie sie zu unterstützen ist, wird demgegenüber gar nicht oder zumindest zu wenig ins Bewusstsein gerückt.

Ein weiterer Aspekt ist die Finanzierung von Studien: Man braucht nur das Buch „Die Krebsindustrie“ zu lesen oder den letzten Abschnitt von Langbeins „Weissbuch Heilung“, um zu erfahren, dass die wissenschaftliche Forschung mittlerweile nahezu vollständig von der Pharmaindustrie gesponsert wird, und auch wie die allseits kolportierten Daten zu Stande kommen, dass zum Beispiel die Ergebnisse, welche für deren Wirksamkeit sprechen, mehrmals veröffentlicht werden, solche die die Wirkung nicht bestätigen, hingegen nicht selten unveröffentlicht bleiben.  Um sich ein Urteil zu bilden, sollten wir also fragen, woher die Forschungsgelder kommen und welchem Interesse sie damit folgen.

„In Deutschland gibt es bisher nicht eine einzige Studie, die untersucht, ob und welche der in Kliniken und Praxen eingesetzten Krebsmedikamente tatsächlich den Nutzen für die Patienten bringen, den man laut den Zulassungsstudien erwarten kann. Bei den Pharmaunternehmen erlischt das Interesse in dem Moment, da sie das Medikament zugelassen und auf dem Markt haben, bei den Krankenkassen, da sie es bezahlen müssen und der Preis feststeht. Und für die behandelnden Ärzte gilt, dass sie für weitere Forschungen in der Regel keine finanziellen Mittel haben, weil weder die Industrie noch die Kassen dafür aufkommen wollen. Geld gibt die Industrie meist für Marketingstudien, die der Umsatzsteigerung dienen und nicht der Beantwortung einer ernstzunehmenden Forschungsfrage.“ so Lauterbach (2015, S. 148)

Das ist der Grund, warum Brokkoli keine Lobby hat, warum Nahrungsergänzungsmittel und deren Einfluss auf das Immunsystem nicht untersucht werden und warum auf die Frage nach der Wirksamkeit dieser Mittel schnell einmal mit dem Hinweis auf den Mangel an Studien verwiesen wird. Wie jetzt bei Corona ständig von der Notwendigkeit einer Impfung beziehungsweise pharmazeutischer Produkte verwiesen wird und niemals auf die Unterstützung unserer Basis – nämlich auf Maßnahmen, wie wir unser Immunsystem unterstützen können, sodass wir trotz Infektion nicht schwer erkranken.

Ich würde mir wünschen, dass täglich anstelle der Betonung der Gefahr und der Ohnmacht dem Virus gegenüber Folgendes gesagt wird: „Bitte schauen Sie auf sich. Essen Sie biologisches Gemüse und Obst, atmen Sie bewusst, machen Sie die noch nicht von der Maske bedeckten Augen auf, freuen Sie sich an der Natur, daran, wie sich das Leben durchsetzt. Und freuen Sie sich, dass Sie am Leben sind und atmen können.“

Langer Rede kurzer Sinn:  Nicht alles, was uns mit voller Überzeugung vermittelt wird, ist wahr, weil es oftmals nur einen schmalen Ausschnitt der Wirklichkeit abbildet.

Und es ist an uns, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Wie das viele meiner Krebsgeschwister taten – Miriam Reichel, Gabriele Freytag, Sophie Sabbage und all die Menschen, denen mit eben solcher Gewissheit gesagt wurde, dass sie unbedingt eine schulmedizinische Behandlung brauchen, weil sie sonst nicht mal die wissenschaftlich prognostizierte Lebensdauer – bei Miriam Reichel waren das 8 Wochen – erleben werden.

Sie leben immer noch. Miriam nunmehr seit 15 Jahren, weil und nicht trotzdem sie ihren eigenen Weg gegangen ist, der im Übrigen auch die Schulmedizin einschloss.

Sie alle stellten unbequeme Fragen, starteten ihr eigenes Forschungsprojekt zur Erkundung ihres Krebses und erwarben sich ein Wissen, das über das der wissenschaftlich ausgewiesenen Experten weit hinaus reicht.

Und – sie haben Verantwortung übernommen und den Mut gehabt, für ihre Wahrheit einzutreten.

Nochmal langer Rede kurzer Sinn:

Wir alle verfügen über einem übergeordneten Sinn, der uns erkennen lässt, was für uns wahr und richtig ist. Er ist oftmals vergraben durch eine Erziehung, die uns von uns wegführte, durch Manipulation und Verführung und durch Panikmache, wie jetzt bei Corona.

Diesen Wahrheitssinn sollten wir ent-decken – in einem Fühlen und Erspüren. Vielleicht kann ich nicht erklären, warum etwas von mir als wahr erkannt wird, aber es ist Zweifel-los so.

Was wahrhaftig wahr ist erschließt sich mir aus meiner Resonanz zum Gesamten und dann weiß ich einfach, dass es so ist, wie es ist. Darüber kann es letztlich keine Diskussion geben, weshalb all der aufreibende Austausch über die Wahrheit müßig ist.

Wenn diese meine Wahrheit jedoch bei anderen Resonanz findet, dann ist das ein großes Glück.

Literaturempfehlungen

Freytag, G. (2017). Ein wilder Ort. Marta Press.

Langbein, K. (2014). Weissbuch Heilung. Wenn die Moderne Medizin nicht mehr tun kann. Ecowin.

Lauterbach, K.(2015). Die Krebsindustrie, Wie eine Krankheit Deutschland erobert. Rowohlt

Reichel, M. (2017). Krebs Leben. Die Kombination der Möglichkeiten. Cajus-Verlag

Sabbage, S. (2015). Die Krebsflüsterin. Der 8-schritte-Kompass für einen selbstbestimmten Umgang mit der Krankheit. Irisiana

Momentum, die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für biologische Krebsabwehr verweist immer gut recherchiert auf Forschungsergebnisse https://www.biokrebs.de/gfbk/freundeskreis/momentum-aktuell

Und noch zwei für mich gut dokumentierte und differenzierte Datenanalysen:

https://www.addendum.org/coronavirus/lebensschutz-als-totschlagargument/?fbclid=IwAR17mn35p79HEb_tG0cJF1MLoIrWHV2IdEWXxWmRi52Ea1GNCQTxPh-JHjQ

https://www.martin-hirte.de/coronavirus-2/?fbclid=IwAR2ycUTawSTYDbsChiFHYlwNpkmoFsRc2jRTRk0uW1I5A–6PoR_nq2wX9E

4 Gedanken zu “Corona/Krebs – Wahrheit und Wissenschaft

  1. Hagn Andreas schreibt:

    Liebe Beatrix, danke für den Beitrag. Diese Propagandaschlacht die hier geführt wird ist unglaublich! Noch unglaublicher ist, dass praktisch alle sogenannten Qualitätsmedien darauf reinfallen. Es geht hier um viel mehr als nur um diesen Virus, es geht darum, der Entmenschlichung und auch der Entspiritualisierung der Welt etwas entgegenzustellen. Auch darum, unseren intuitiven Geist mehr zu benützen, der weiß mehr als wir ihm zutrauen🙏🏻

    Gefällt 2 Personen

  2. Benita Wiese (Pseudonym) schreibt:

    Liebe Beatrix,
    Wieder ein wunderbarer Beitrag, in dem ich/wir mich sehr wiederfinde/n und den ich auf meinem Gebiet der komplexen Traumatisierung ebenso unterschreiben kann. Wie lange haben wir nur gegen Psychopharmaka gekämpft und gehen unseren Heilungsweg mit auf uns hören bzw. mir/uns glauben was wir fühlen bzw. wissen. Und immer wieder zur Stille kommen, um diese heilsame Wahrheit auch zu hören.
    Herzlichen Dank für diesen Text, er bestärkt uns in unserem Weg.
    Alles Liebe
    „Benita“

    Gefällt 1 Person

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